Aktuelles

Am 20.06.2020 fand im Bürgerhaus Großengottern ein Gespräch der Bürgerinitiative „Pro Triftweg“ mit der Nationalparkleitung statt. Eingeladen dazu hatten der Bürgermeister der Landgemeinde, deren Beauftragter für Wirtschaft und Tourismus sowie der Kreistags-Fraktionsvorsitzende von „Bündnis 90/Die Grünen“. Seitens der Bürgerinitiative nahmen 15 Mitglieder an dem sachlich geführten Meinungsaustausch mit der Nationalparkleitung teil.

 

Darlegung der aktuellen Situation durch die Nationalparkleitung

  • Blick auf gesetzliche Vorgaben (Nationalparkgesetz von 1997, Nationalparkplan von 2010) und die Aufgaben der Nationalparkverwaltung, speziell auch in Bezug auf die Triftchaussee

  • Aussicht auf die für 2020/2021 geplante Fortschreibung des Nationalparkplans, mit Erläuterung der Möglichkeiten der Einflussnahme über Gemeindevertretungen und Kuratorium bei der Weiterentwicklung des Pflege- und Entwicklungsplans

  • Pflege der Rad- und Wanderwege

 

Vorgebrachte Vorschläge und Forderungen der Bürgerinitiative:

  • Stopp des Rückbaus der Triftchaussee

  • Erläuterung der historischen Bedeutung der Triftchaussee für die Anwohner der nordöstlichen Hainichregion

  • Erhaltung bestehender Biotope bzw. schützenswerter Pflanzen und Insekten am Rande der Triftchaussee, welche durch den Rückbau verschatten und eingehen würden

  • Beseitigung von Hindernissen auf der Triftchaussee und anderen Wanderwegen

  • Darstellung der zunehmenden Attraktivität der E-Mobilität in Bezug auf die Freizeit- und Urlaubsgestaltung, gerade auch für ältere und gehbehinderte Bürger könnte die vom Naturerlebnis her attraktive, gut befahr-/begehbare sowie vor Witterungseinflüssen schützende Triftchaussee ein optimaler Zugang zu verschiedensten Hainich-Zielen sein

  • eventuelle Schaffung von Ausleihstationen von E-Mobilität (Fahrräder, Roller) als Möglichkeit für Interessierte, die im Hainich auch mal größere Entfernungen an einem Tag zurücklegen wollen

  • Etablierung der Triftchaussee als neue Hainich-Attraktion „Grüner Tunnel“

  • qualifiziertere Anbindung des Nationalparks an das überregionale Radwegenetz

Im Laufe dieses ersten Gesprächs kamen beide Parteien überein, dass bis zur weiteren Entscheidung über die Zukunft der Triftchaussee im neu zu schreibenden Nationalparkplan kein weiterer Rückbau erfolgen wird. Die Nationalparkverwaltung bot der Bürgerinitiative an, die zukünftige Nutzbarkeit der Triftchaussee zu beantragen und sich mit einem fachlich untermauerten Konzept an der Weiterentwicklung des Nationalparks zu beteiligen. Es  wurden weitere Gespräche vereinbart.

 

Wir sind auf jeden einzelnen Bürger, der für den Erhalt der Trittchaussee eintreten möchte, angewiesen. Nur mit Ihnen/Euch können wir etwas bewegen.
Anregungen und Hinweise sind deshalb sehr erwünscht.

 

Hierzu wenden Sie sich bitte an .