Wanderweg Hühneneteich

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Dieser Wanderweg ist 4km lang. Festes Schuhwerk wird dringend empfohlen. gekennzeichnet ist dieser Wanderweg mit einem Frosch. Wir folgen ein Stück auf dem Erlebnispfad Brunstal, der wieder in Laubwald führt.Die Wanderroute biegt mit dem Gotternschen Weg, der zum Teil befestigt ist, rechts ab.Der geschwungene Wegverlauf führt zunächst durch gemischte Laubholzbestände, auffallend sind Buchen und starke Bergahorne.Der Wanderweg weist in diesem Abschnitt einen besonders schönen Wechsel zwischen besonnten und beschatteten Bereichen auf.
 

Der Weg, neben dem sich ein Erosionsgraben entlangschlängelt, steigt nun in seinem weiteren Verlauf etwas an. Bei einem Grenzstein zweigt die Wanderroute vom Gotternschen Weg nach rechts ab. Der Wanderer überquert nun einen zeitweise wasserführenden Graben, dann einen alten Hohlweg und zuletzt den eben erwähnten tiefen Erosionsgraben. Zwischendurch ist ein strukturreiches, vielfältiges Waldbild mit liegendem und stehendem Totholz zu beachten.


Den tiefen Graben überquert, erblicken wir eine Sukzessionsfläche. Am linken Waldrand entlang weiter, sieht man rechts Offenland. Geradeaus und hinter dem Jungwald links, erreicht man Kammerforst. Wir verlassen diesen in Richtung Süden, wobei wir Offenland überquert und uns an der, schon von weitem sichtbaren alten, einzelnen Hainbuche (1) orientieren können. Hat man die Hainbuche erreicht, halten wir uns links und steuern auf die Spitze des rechts liegenden Jungwaldes zu. Das Ende des Waldes erreicht, wandern wir rechts am Waldrand weiter, um nach einigen Metern die links liegende Freifläche (2), eine ehemalige Schießbahn, in Richtung gegenüberliegenden Waldrand zu überqueren. Bei der Überquerung des Offenlandes, insbesondere kurz vor Erreichen des Waldes, sind in den Sommermonaten verschiedene Orchideenarten zu bestaunen. Der Wanderer kann hier die klimatischen Unterschiede zwischen Offenland und Wald besonders gut nachvollziehen.

 

Betritt man nun den Hochwald, sieht man nach einigen Metern eine kleine Erdvertiefung auf der linken Seite, das sogenannte "Kellerloch" (3). Es ist eine tiefere Mulde, die teilweise mit Erlen bestockt ist. Wir sehen bald links die alte Wallanlage der Hünenburg, einer ehemaligen Schutzburg. Wenden wir den Blick nun weiter nach links, können wir an einer etwas helleren Stelle des Hochwaldes schon fast den Hünenteich (4) erkennen. Dieses, im gewässerarmen Hainich besondere Biotop, ist ein aufgestauter Erdfall mit Schwertlilienvorkommen. Im Gewässer sind verschiedene Amphibienarten, vor allem der Bergmolch, heimisch. Besonders markant sind am Ufer des Teiches zwei mächtige Bäume, eine Hainbuche und eine Wildkirsche. In der Nähe des Hünenteiches berührt der Wanderweg zwei Fichtenaltbestände, unterhalb des Gewässers durchwandern wir attraktiven Laubwald. Vorbei an zwei Grenzsteinen ist ein Erlenbruch, der sich auf der linken Seite hin erstreckt, besonders interessant. Nach dieser Seltenheit im Hainich verläuft der Weg nach rechts in einem Bogen etwas bergab und führt, vorbei an strukturierten Buchenbeständen gerade aus dem Wald heraus. Der Blick fällt auf Offenland, dann auf eine Streuobstwiese (5) an der Mülverstedter Chausse und kommen somit zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

 

[Karte]