Wanderweg Saugraben

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Unsere nächste Wanderstrecke ist 8 km lang. Die Gehzeit beträgt 3-4 Stunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Ausgangspunk ist der Parkplatz Fuchsfarm.Wir gehen ein Stück auf dem Erlebnispfad Brunstalentlang , bis wir die Kreuzung mit dem Schild (5) erreichen, der zu beiden Seiten auf den Rundweg Saugraben führt.Wir biegen nach links über die Brücke ab.


Tiefe Erosionsgräben begleiten bald unseren Wanderweg. Es bleibt dem Wanderer überlassen, ob er den Weg links oder rechen Weg des Grabens wählt. Im Frühjahr ist diese Wanderstrecke mit Märzenbechern, später mit Bärlauch bedeckt.Wir befinden uns nun in der Schutzzone 1 des Nationalparks. Eindrucksvoll ist die Vielfalt der Baumarten. Man findet neben Buchen und Eichen auch Eschen und Ahorne. Nach der Kehrschleife am oberen Ende des Brunstales, führt der Weg noch ein kurzes Stück weiter und biegt dann in nordwestlicher Richtung ab (6). Hier wechselt junger Laubwald mit dicken alten Bäumen, darunter auch mächtige Ulmen. Liegendes und stehendes Totholz vermitteln den Eindruck eines Urwaldes.


Unser Wanderweg kreuzt wieder die Mülverstedter Chaussee. Wir verlassen wir die Kernzone des Nationalparks und laufen durch einen Jungwald auf den "Mittelweg". Nach dem Marsch durch junge Bestände mit hohen Eschen, Eichen, Berg- und Spitzahornen erreichen wir eine Freifläche. Hier bietet sich bei guter Sicht ein eindrucksvoller Blick ins Thüringer Becken. Man sieht den gesamten nördlichen Hainich, Dün, Hainleite, die Stadt Mühlhausen und die umliegenden Dörfer, die Talsperre Seebach und die Fahnerschen Höhen. Begleitet von diesem Panorama erreichen wir den Parkplatz "Am Zollgarten" bei Kammerforst.


Unser Weg setzt sich in Richtung Süden fort. Wir überqueren weites Offenland und orientieren uns an einer schon von weitem sichtbaren Hainbuche(1). Bei der Hainbuche halten wir uns links und steuern auf die Spitze des rechts liegenden Jungwaldes zu. Das Ende des Waldes erreicht, wandern wir rechts am Waldrand weiter, durchqeren nach einigen Metern die links liegende Freifläche (2), eine ehemalige Schießbahn, und halten auf den gegenüberliegenden Waldrand zu. Kurz vor Erreichen des Waldes, sind in den Sommermonaten verschiedene Orchideenarten zu bestaunen. Der Wanderer kann hier die klimatischen Unterschiede zwischen Offenland und Wald gut nachvollziehen.


Wir betreten den Hochwald und sehen nach einigen Metern eine kleine Erdvertiefung auf der linken Seite, das so genannte "Kellerloch". Es ist eine tiefere Mulde, die teilweise mit Erlen bewachsen ist. Der aufmerksame Wanderer kann nun bald links die alte Wallanlage der Hünenburg, einer ehemaligen Schutzburg, erkennen. Wenden wir den Blick noch weiter nach links. Hier sehen wir an einer etwas helleren Stelle des Hochwaldes schon fast den Hünenteich (3). Dies ist im gewässerarmen Hainich ein besonderes Biotop. Der Hüneteich ist ein aufgestauter Erdfall mit Schwertlilienvorkommen. Am Ufer des Teiches stehen zwei mächtige Bäume, eine Hainbuche und eine Wildkirsche.


Unser Weg führt weiter an zwei Grenzsteinen vorbei. Auf der linken Seite erstreckt sich ein im Hainich selter Erlenbruch. Unser Weg führt weiter nach rechts in einem Bogen etwas bergab und wir kommen aus dem Wald heraus vorbei, an strukturierten Buchenbeständen. Der Blick fällt auf Offenland, dann auf eine Streuobstwiese (4) an der Mülverstedter Chaussee befindet wir uns wieder am Ausgangspunkt der Wanderung.


[Karte]

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